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Der Keratokonus ist eine krankhafte Hornhautvorwölbung. Diese Augenkrankheit tritt bereits im Kindesalter auf und wird meistens vererbt.
Die Hornhaut des betroffenen Auges wird ausgedünnt und zeigt eine kegelförmige Struktur. Interessant ist die Feststellung, dass doppelt so viele Männer wie Frauen von dieser Augenkrankheit betroffen sind. Im Normalfall beginnt die Krankheit zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr und kommt zwischen dem 40. und 60. zum Stillstand.
Der Keratokonus führt zu starken Sehstörungen und Beeinträchtigung der Sehleistung. Es entsteht ein irregulärer Astigmatismus. Bei einer leichten Form des Keratokonus kann mit speziellen harten Kontaktlinsen eine Verbesserung der Sehleistung geschaffen werden. Häufig muss auch eine Hornhauttransplantation sog. Keratoplastik durchgeführt werden. Nur so kann man wieder einigermassen ein normales Leben führen.

Bisher gibt es keine Möglichkeiten einer Vorbeugung. Medizin oder Arzneien waren bisher erfolglos. Experten streiten sich ob Masnahmen wie körperliche Fitness, Unterstützung der Immunabwehr oder Akupunktur, Shiatzu, Reflexzonenmassage, Augengymnastik und homöopathische Arzneimittel einen positiven Einfluss auf den Keratokonus hat. Bisher wurden nach diesen Masnahmen keine Verbesserungen der Hornhautvorwölbung festgestellt.