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Das Auge

Anatomie des Auges Lernen sie hier den Aufbau des Auges kennen.

künstliche Hornhaut Bisher wurden für Hornhauttransplantationen immer eine Hornhaut einer Leiche verwendet.

Die Pupille Lichteinfall und Lichtregulierung durch die Pupille

Wissensfragen über das Auge

Augenakupunktur
Koksen im Kreissaal
Nebenwirkungen von Botox
Fornix ist kein Gallier
Das Auflösungsvermögen
Offene Augen bei Menschen im Koma



Augenakupunktur

Die Geschichten ähneln sich. Wenn die Schulmedizin eigenen Augenpatienten als unheilbar aufgibt, sucht dieser bei alternativen Heilmethoden, ob sich für ihn nicht doch noch eine kleine Hoffnung auf Besserung ergeben kann. Manchmal wird er fündig. Die Augenakupunktur nach der Methode des Dänen John Boel kann durchaus Erfolge vorweisen.

Wie wirkt Augenakupunktur?
Die traditionelle chinesische Medizin geht von der Vorstellung aus, dass der Mensch gesund ist, wenn Qi die Lebensenergie, ungehindert durch den Körper durchfließen kann. Wird diese Arbeit gestürzt oder befindet sich an bestimmte Stellen zu viel oder zu wenig von dieser Lebensenergie, dann wird der Mensch krank. Die Akupunktur Nadeln bewirken, dass Störungen und Ungleichgewichte beseitigt werden und dass die Lebensenergie wieder in Fluss kommt.

Führt die Augenakupunktur werden in den Augenbrauen sowie an den Händen, Füßen und Kniegelenken Einstiche vorgenommen. Der Einstich der Nadel und soll einen kurzen Schmerz verursachen, denn mit diesem Impuls soll ihm Hirn ein Selbstheilungsprozess in Gang gesetzt werden. Behandelt wird mit dieser Methode unter anderem Prespyopie beziehungsweise Alterssichtigkeit, Makuladegeneration, Glaukom, grauer Star im Anfangsstadium, Augenleiden verursacht durch Diabetes oder Retinitis Pigmentosa.

Koksen im Kreissaal

Diesen Beitrag habe ich irgendwo im Internet gefunden. Der muss sicher schon ziemlich alt sein:

»Als Koller seinerzeit das Kokain in die Augenheilkunde einführte, wurde die Wunderkraft des Kokains allgemein angestaunt.Seither hat das Kokain in der gesamten übrigen Medizin Anwendung gefunden. In letzter Zeit wurden Versuche gemacht, durch Kokainisierung der Nase die Geburten schmerzlos zu machen. Nach Kokainisierung bestimmter Punkte in der Nase verlief die Geburt in zahlreichen Fällen vollkommen schmerzlos, in anderen wesentlich schmerzloser als sonst ohne Kokain. Das Verfahren hat auch sonst keine Nachteile und dürfte wohl bald allgemein versucht werden.«

Nebenwirkungen von Botox

Um die richtigen Stellen mit der Nadel zu treffen, muss der Arzt die muskuläre Anatomie des menschlichen Gesichts sehr gut kennen. Richtige Probleme treten meist nur dann auf, wenn Ärzte nicht genug Erfahrung haben, ungenau arbeiten und zu grosse Mengen des Gifts spritzen. Die Folgen solcher Patzer: hängende Augenlider, eine maskenhaft starre Mimik oder asymmetrische Gesichtspartien. Der Trost: Aufgrund der zeitlich begrenzten Wirkung von Botox verschwinden diese „Unfälle“ nach ein paar Monaten.

Fornix ist kein Bruder von Asterix und Obelix

Der Fornix ist eine Falte im Auge. Diese Falte verbindet das Lid mit dem Bulbus des Auges (Augapfel). Der Fornix sorgt dafür, dass keine Kontaktlinse oder ähnliche Fremdkörper hinter das Auge rutschen können.

Auflösungsvermögen

Damit das Auge möglichst viele Einzelheiten von einem Objekt erkennen kann, ist es von vielen Faktoren abhängig. Man nennt es auch das Auflösungsvermögen:
Es ist abhängig von:

-Sehwinkel, unter dem das Objekt erscheint
-Kontrast des Objektes
-Beleuchtung des Objektes
-Pupillengrösse, ideal wären 2-4 mm
-Transparenz und Güte der Augenmedien
-Netzhautstruktur
-Qualität von Netzhaut, Sehbahnen und Weiterleitung in das Sehzentrum

Offene Augen bei Menschen im Koma

Sowohl hirntote Patienten als auch Wachkomapatienten sind auf Grund einer schweren Hirnschädigung bewusstlos. Der erste Unterschied zwischen beiden ist der Zeitpunkt der Diagnose: Der Hirntod kann mit ausserordentlich hoher Sicherheit innerhalb von Stunden oder Tagen nach dem akuten Schadensereignis festgestellt werden, während die Irreversibilität eines Wachkomas frühestens drei Monate nach nichttraumatischer beziehungsweise zwölf Monate nach traumatischer Hirnschädigung gesichert ist. Im Gegensatz zu hirntoten Patienten, die per Definition komatös sind (also auch auf Schmerzreize hin nie die Augen öffnen), halten Wachkomapatienten im klassischen Fall von selbst ihre Augen offen, was Angehörige und Pflegekräfte sehr irritieren kann.