Offenbarungen aus der Pupille
Ist der Sympathikusnerv übererregt, so haben diese Menschen eine überaus weite Pupille (Mydriasis). Schon die Grösse der schwarzen Pupillen liefert eine Menge nützlicher Hinweise:
Sieht uns ein Mensch an und seine Pupillen sind weit so empfindet er Sympathie oder Bewunderung für sein Gegenüber. Die Sympathie erregt seinen "Sympathikus"-Nerv Lind dieser sorgt für die Erweiterung seiner Pupillen. Sollte dieser Mensch jedoch eine Antipathie hierbei empfinden, so aktiviert er seinen Parasympathikuis d.h. seine Pupillen werden eng. Voraussetzung für diese Offenbarungen ist ein gleiches Umfeld.
Nimmt die Helligkeit zu (Sonnenlicht, helle Umgebung, starke Beleuchtung, schützen sich die Augen vor schädlicher Blendung und die Pupillen werden eng. Im Alter und bei Arteriosklerose wird die Pupillenanpassung an hell und dunkel träge. Daneben verringert sich im Alter und bei Arteriosklerose auch die Pupillenweite und die Sehlöcher werden enger.
Einige Drogen bewirken Pupillenerweiterung, andere Pupillenverengung. Solange die Drogen im Körper wirken, hält derjeweilige Pupillenzustand an. Man bemerkt die Drogenwirkung daran, dass die Pupillen nicht auf hell und dunkel reagieren. Dies kann verhängnisvolle Störungen des Sehens nach sich ziehen.
Spontane Schmerzschübe können die Pupillen plötzlich einseitig erweitern. Die Pupillenerweiterung tritt auf der Seite auf, auf welcher sich die Schmerzen befinden. Lassen die Schmerzen nach, normalisiert sich die erweiterte Pupille. Unabhängig von diesen Extremformen gibt es Menschen, die immer weite Pupillen aufweisen. Diese Personen besitzen eine stärkere Intuition, ermüden jedoch schneller. Sie leiden nicht selten unter Kopfschmerzen und sie haben meist eine Wurmfortsatz-Entfernung, die sog. "Blinddarm-Operation" (Appendektomie) sowie eine operative Mandelentfeinung (Tonsillektomie) hinter sich. Nach der "Blinddarmoperation" bestehen - besonders bei Frauen - noch häufig Schmerzzustände im Unterleib. Bei Menschen mit Weitpupillen ist das gesamte Drüsensystem schwächer angelegt und die Sexualität geringer ausgeprägt. Frauen mit weiten Pupillen leiden häufiger unter Spannungen in der Brust, Rückenschmerzen und schlechtem Stuhlgang. Ihre Tendenz zu Bindegewebs- und Organerschlaffungen disponiert sie zu Fehlgeburten. Menschen mit konstitutionell weiter Pupille sind melancholisch, sie weinen schnell und finden durch Nachtruhe nur eine ungenügende Erholung. Häufig können keine Kontaktlinsen getragen werden.
Personen mit Konstitutionell enger Pupille klagen häufig über "Herzstiche", Schwindel und Schweissausbrüche. Sie haben eine gute Stuhlentleerung (oft alle 4 Wochen breiige oder durchfällige Stühle), häufig kalte Füsse und Hände (auch "eingeschlafene" Hände). Die Sexualität und Streitlust ist bei ihnen ausgeprägter als bei Menschen mit weiten Pupillen. Personen mit Engpupillen entspannen sich zu gering. Sie leiden schneller unter Ängsten und Sorgen und ihre Gefässe verengen sich. Dies führt nicht selten zu einem höheren Blutdruck. Sie sind schreckhaft, wachen oft aus Alpträumen auf, wobei sie häufig träumen, dass sie bei einer Flucht nicht wegkommen. Bei Frauen mit engen Pupillen bestehen durch erhöhte Verkrampfungsneigung oft Schwierigkeiten, schwanger zu werden.